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Liebesperlen

Inhaltsangabe:
Was einmal glänzt, verliert nie seinen Schein. Musik sowieso nicht. Und was Klassiker sind, bestimmen die Stimmen der Erinnerung.

Sind Sie textsicher, obwohl Sie ein Lied seit Ewigkeiten nicht gehört haben? Das ist ein guter Anfang. Alles Weitere trainieren wir gemeinsam. Nach zwanzig Jahren in Dortmund und anderswo, drei Jahren in Lünen, mit neuen Texten und neuen Szenen, mit neuen Liedern und neuer Ausstattung kullern die Liebesperlen nun auch zu Ihnen. Noch ein Klassiker! Alles neu, nur die Songs bleiben vertraut.

Neuzeitlich, neuwertig, neu inszeniert: Heinrich Huber arrangiert neue Medleys, Jürgen Uter schreibt neue Sketche – denn wenn eines sicher ist, dann dass vor ihnen nichts sicher ist: Ob auf hoher See, in der Pizzeria oder ABBA in Griechenland …

Selbstlos, selbstbewusst, selbstironisch: Die beste Musik der 50er, 60er und 70er: Altbewährtes trifft auf lang Ersehntes. Mit den Beatles bezauberten sie schon immer, Frank Sinatra gibt alles und ABBA wird immer besser.

Eine neunköpfige Band! Sechs hingebungsvolle, mitreißende, tanzende, singende Bühnenwunder. Unerreicht und unvergesslich. Unbeschreiblich und unendlich. Es fehlen nur noch Sie!

Heinrich Huber, der Erfinder der „Liebesperlen“, schaffte es in seinem Leben aus der schweizer Heimat über München, wo er an den Kammerspielen seine theatrale Initiierung erfuhr, bis ins Ruhrgebiet. Am Dortmunder Schauspielhaus war er von 1977 – 2010 musikalischer Leiter.

Jürgen Uter war nach seiner Schauspielausbildung am WLT, dem Theater Dortmund und dem Schauspielhaus Hamburg engagiert. Er ist auch als Autor, Sprecher von Hörbüchern und Regisseur sehr bekannt.


Besetzung:
Stefanie Kirsten
Dominik Freiberger
Daniel Printz
Thomas Zimmer
Tina Podstawa
Samira Hempel

Lippe-Saiten-Orchester:
Tankred Schleinschock
Jürgen Knautz
Rudi Marhold
Claus Michael Siodmok
Guido Wellers
Stephan Schulze
Klaus Dapper
Sven Hoffmann
Markus Paßlick

Inszenierung und musikalische Arrangements - Heinrich Huber
Musikalische Leitung - Tankred Schleinschock
Ausstattung - Katja Struck
Co-Regie - Meike Wiemann
Choreographie - Tina Podstawa
Dramaturgie - Christian Scholze
Abendspielleitung - Thomas Tiberius Meikl

Kritik:
„[…] Da sind sie wieder: frisch, glänzend und aufpoliert. Und es schien bei der Premiere der neuen "Liebesperlen" vom Westfälischen Landestheater am Donnerstag auf der Halde Haniel in Bottrop so, als wären die Perlen des Reviers nie weg gewesen. […]
„You got to have some fun tonight“, versprachen sie [das Ensemble] und hielten das zwei Sunden lang. […] Warum wurde ein so großartige Stefanie Kirsten noch nicht früher für die „Liebesperlen“ entdeckt? […]
Freiberger und Tina Podstawa sind die Einzigen aus dem alten Ensemble, die so wunderbar mit den vier Neuen harmonieren. Und die neun Musiker um Tankred Schleinschock spielten so mitreißend wie früher „Heinrich Huberts Elf“. […]
Kennt man, liebt man, ist Kult. […]
Die Stimmung war fantastisch auf der Halde. Knickstäbe und Feuerzeuge leuchteten zu „Bridge over troubled water“. […]“
Julia Gaß, Ruhr Nachrichten

„[…] Ob alt, ob jung, das Publikum war begeistert. Sie sangen mit und konnten sich kaum auf den Plätzen halten. […] Die sechs Interpreten, drei Männer und drei Frauen und das siebenköpfige Orchester unter der Leitung von Tankred Schleinschock lieferten einmal mehr eine tolle, professionelle, mitreißende Leistung ab, eben genau so, wie wir es seit Jahren vom WLT, dem „Westfälischen Landestheater“ gewohnt sind. Alle waren begeistert und alle freuen sich auf das nächste Jahr. […]“
Peter Verheyen, serviceportal-bottrop.de

„[…] Drafi Deutschers Hit „Marmor, Stein und Eisen bricht“ holt noch die letzten Begeisterungsreserven aus einem ohnehin schon hingerissenen Publikum. […]
Und so bieten die „Liebesperlen“ auch am dritten Spielort die bewährt-nostalgische Mischung aus populärer Musik der 50er, 60er, 70er Jahre, meistens als eine Art Schnelldurchlauf in thematisch sortierten Medleys. […]
Diese Mischungen, bei denen mancher Hit gerade eine Zeile bekommt, sind mit großem handwerklichen Geschick angerührt. Beim Western-Medley schmettert Samira Hempel ihr „Ich will ’nen Cowboy als Mann“ immer halsbrecherischer in die Schlager der anderen. […]
Szenischen Witz hat es allemal, und wenn Kirsten bei „Junge komm bald wieder“ fragt: „Hasse auch genuch warme Sachen, krisses doch so leicht anne Bronchjen“, fühlen sich die Zuhörer perfekt abgeholt. So schunkeln alle, singen Hits wie „Michelle“ und „San Francisco“ Zeile für Zeile mit und haben gute Laune. Mit Piccolo und Goldfischli – die coolste Ü-50-Party im Westen geht weiter. […]“
Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

„[…]Dass „Der Mond von Wanne-Eickel“ auch über Bottrop aufgeht: wunderbar. Die kultigen „Liebesperlen“ rocken derzeit die Halde Haniel. Für alte und neue Fans der Kultshow ein Ereignis. Das wurde bei der Premiere in der Bergarena über dem Revier vom Publikum nun kräftig bejubelt. […]
Die fesche Irma – Stefanie Kirsten mit Tupfenkleid, Ballonfrisur und unnachahmlichem Stimmtimbre von betörend bis schmutzig – ist die „Spange von Crange“. […]
Verortung ist gegeben, rauer Pottslang schimmert durch. Eine Story? Fehlanzeige. Macht aber nichts, schließlich will man bald nur noch schwelgen – im blauen Meer der Caprifischer, unter jenem Mond von Wanne-Eickel oder leicht ironisch (aber nur, wer’s hören will) in die Ferne schweifen. New York, Athen, die Mausefalle Pigalle in Paris: In süffig-originellen Huber-Arrangements schickt das bestens erprobte Lippe-Saiten-Orchester unter Tankred Schleinschock wenn nötig sogar mit flirrender Mandoline unterfütterte Klänge in den Sommerhimmel. […]
Daniel Printz als frauenumschwärmter Manni, der Schrauber mit verführerischer Samtstimme, Dominik Freiberger, der „Italiener“ Giovanni, als Koselwosky dann doch eher im Pott wurzelnd, oder Thomas Zimmer als Ansgar Treudel, der Schaustellerschreck vom TÜV, verbreiten als Männerensemble schmachtendes Retro-Feeling mit Augenzwinkern. Tanzen und Singen in bester Showmanier – das Markenzeichen von Tina Podstawa und Samira Hempel.
Kein Wunder, dass am Ende zu „Marmor, Stein und Eisen bricht“ beim Publikum kein Halten mehr war. „Thank you for the Music“: eine letzte Verbeugung vor dem Orchester musste sein. […]“
Dirk Aschendorf, WAZ

„[…] Nach 25 Jahren ging am 31. Dezember 2014 die vorläufig letzte Vorstellung im Heinz-Hilpert-Theater Lünen über die Bühne, bevor das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel die musikalische Revue der 50er, 60er und 70er Jahre nunmehr in einer Neuauflage zunächst als luftig-leichte Sommer-Unterhaltung auf die Reise schickt. […]
Da ist für jeden mit einem Faible für die Songs der 50er, 60er und 70er Jahre das Passende dabei. Auch die neunköpfige Band unter der Musikalischen Leitung von Tankred Schleinschock lässt an diesem Abend keine Wünsche offen. […]
Am Ende sind auch in Bottrop alle von der Schlager-Sause mit Kultstatus begeistert und lassen die Akteure nicht ohne die beiden Zugaben […] von der Bühne gehen. […]“
Detlef Nickel, Detlefs Notizblog

„[…] Und nur so viel zum überbordenden Temperament der sechs ungemein wandlungsfähigen Sänger-Darsteller, von denen mit Tina Podstawa und Dominik Freiberger immerhin zwei bereits über "Liebesperlen"-Erfahrung verfügen: der Jubel des Publikums will nach zweieinviertel Stunden schier kein Ende nehmen im Gegensatz zur Zahl der ertrampelten und erklatschten Zugaben. Naturgemäß. Vom "Mond von Wanne-Eickel" und die "Capri-Fischer" über "Azzurro" und "Tutti frutti" bis hin zu "Marmor, Stein und Eisen bricht" und "Rock around the clock": "Auf Crange" ist die musikalische Schlagzahl im Vergleich zu Dortmund und Lünen deutlich erhöht worden. […]“
Pitt Herrmann, Sonntagsnachrichten Herne



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