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21.03.18
bis
05.05.18

Stadthalle Ratingen / Ratingen

Beschreibung:
Der Konzertchor Ratingen führt am 5. Mai 2018 um 19 Uhr in Zusammenarbeit mit der Sinfonietta Ratingen in der Ratinger Stadthalle mit mehr als 70 Sängerinnen und Sängern die folgenden Werke auf:

Camille Saint-Saëns: Bacchanale aus der Oper „Samson et Dalila“

Georges Bizet: Te Deum

Charles Gounod: Cäcilienmesse


Wir freuen uns am 5. Mai 2018 über die Unterstützung der folgenden Solisten:

Sabine Schneider, Sopran

Dino Lüthy, Tenor

Rolf A. Scheider, Bass

Leitung: Prof. Thomas Gabrisch


Als Gastdirigenten konnten wir für dieses Konzert Maestro Sebastiano de Filippi gewinnen.

Er stammt aus Italien und ist ein international gefeierter Dirigent. Seit 2013 lebt und arbeitet er in Buenos Aires, Argentinien.

Nach unserer erfolgreichen Konzertreise im Herbst 2017 nach Havanna, Kuba ist angedacht, dass der Konzertchor Ratingen im Herbst 2019 nach Buenos Aires reist und dort unter der Leitung von Professor Thomas Gabrisch in Zusammenarbeit mit dem von Herrn de Filippi geleiteten Orquesta de Cámara del Congreso Nacional mehrere Konzerte gibt. Die Planungen hierzu haben gerade begonnen und werden in den nächsten Wochen konkret.


Kartenverkauf:

Kulturamt der Stadt Ratingen/ Reisebüro Tonnaer/ Reisebüro Wennmann

Kartenhotline: Tel. 0203/74 80 634 oder www.konzertchor-ratingen.de

Preise:

€ 30,00/ € 24,00 / € 18,00

50% Ermäßigung für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte


Das Bacchanale aus der Oper „Samson et Dalila“ vonCamille Saint-Saëns ist in Deutschland nicht so bekannt wie in den romanischen Ländern, dort gehört es jedoch zu den Paradestücken. Es nimmt die Zuhörer von Beginn an mit der orientalisch klingenden Einleitung der Solo-Oboe gefangen. Dann wirbeln die Castagnetten temporeich und die Orchestervirtuosen veranstalten einen wahren Feuerzauber, steigern die Musik weiter und weiter, bis die Musik fulminant und wirkungsvoll zum Ende kommt.

Das Konzertprogramm bleibt auch im weiteren Verlauf französisch. Georges Bizet, sehr bekannt durch seine Oper Carmen, hat mit 20 Jahren ein Te Deum komponiert, welches lange nach seinem Tod nicht gespielt wurde und deswegen fast gar nicht bekannt ist. Zu sehr war der Autor für das Publikum in der Schublade „Zigeuneroper“ eingeordnet, als dass man sich einen vertonten Messetext von ihm vorstellen konnte. Zu Unrecht! Denn auch das Te Deum überzeugt durch eine kluge formale Disposition, eine harmonisch klangschöne Arie für den Sopran und große spannungsvolle Bögen für die Chöre. Eine Entdeckung für alle, die das Stück bisher noch nicht kennen.

Auch Charles Gounods Werke sind in Deutschland nicht häufig zu hören. Das allgegenwärtige Ave Maria, die zum 1. Präludium aus dem Wohltemperierten Clavier von Bach dazu komponierte, getragene Melodie, reduziert den großen Komponisten in der öffentlichen Wahrnehmung leicht und ungerechtfertigt auf einen „Hit“. Seine Oper Margarete, wenn auch inzwischen fester Bestandteil der Opernspielpläne, hatte es mit der Vertonung des Faust-Stoffes in Deutschland anfangs auch nicht leicht.

Seine Cäcilienmesse aber wurde schon bald weit über die Grenzen Frankreichs hinaus bekannt und erlangte eine Popularität wie kaum eine andere geistliche Komposition. Sie gehört heute unbestreitbar zu den großen Stücken des chorsymphonischen Repertoires. Gounod verbindet erhabene Schlichtheit mit opernhaft-dramatischen Elementen und einer farbigen, effektvollen Instrumentation.
presse@konzertchor-ratingen.de